Mitwirkung Wildtierschutzverordnung

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Liebe Wabern-Leist Mitgliederinnen und Mitglieder

Diese Teilrevision der Verordnung über den Wildtierschutz (WTSchV) betrifft auch Gebiete in und um Wabern. Der Wabern-Leist ist mit der Gemeinde in Kontakt und fordert generell eine Überarbeitung und präzisere Abgrenzung der Gebiete (zwingende Voraussetzung für die Akzeptanz der Massnahmen) und eine den Gegebenheiten angepasste Berücksichtigung der Bedürfnisse von Naherholung, Wohnumfeld und Umweltbildung.

Im Vordergrund stehen die geplanten Bestimmungen im Nesslerenwald. Dieser ist ein Kernstück der Naherholung im unmittelbaren Wohnumfeld und für die Umweltbildung der Kleinsten sehr wichtig. Mit dem Wegegebot würden viele Nutzungen illegal. Die geplanten Bestimmungen sind angesichts der aktuellen regen Nutzung nicht realistisch und nicht umsetzbar. Im Nesslerenwald sind Waldspielgruppen aktiv, eine Kita ist offenbar sogar fast täglich dort. Diese Aktivitäten müssen unbedingt weiterhin möglich bleiben. Generell wird der Wald (oberhalb der Aarekante) von sehr vielen Leuten als Naherholungsgebiet geschätzt und genutzt (Spielen, Feuern, Spazieren im und durch den Wald, und nicht nur auf den markierten Wegen). Unrealistische Vorgaben dürften schwierig durchzusetzen sein. Zumindest der obere Teil des Nesslerenwaldes ist vom Perimeter mit Weggebot auszuklammern.
 
Die Leinenpflicht westlich der Seftigenstrasse von Kehrsatz bis zum Liebefeldpark inkl. dem ganzen Spiegel ist von der Verhältnismässigkeit her zu überprüfen. Eine generelle Leinenpflicht im Siedlungsgebiet zum Wildtierschutz ist aus unserer Sicht absurd. Die Abgrenzung muss angepasst werden.
 
Mitwirkungseingabe bis 27.8.2021 möglich. Weitere Informationen gibt es auf Mitwirkungen (be.ch) unter Gebiet 43 Eichholz – Selhofen.
 
Fragen zur Mitwirkung und Rückmeldung des Wabern-Leist können an info@wabern-leist.ch gesendet werden.